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Nov 28, 2017 2:35 AM

Erfolg im Kampf gegen Extremismus: Englische Spezialkräfte konnten mehr als 300.000 Postings offline stellen.

Was wurde gelöscht?

Bei den betroffenen Videos, Kommentaren und Blogeinträgen handelte es sich vor allem um Propaganda für den IS und andere Jihadisten-GruppierungenExekutionsvideos und Aufrufe zu religiöser oder rassistischer Gewalt.

Wer hat es getan?

Die “Counter Terrorism Internet Referral Unit” (CTIRU), ein Anti-Terror-Team der britischen Polizei Scotland Yard, ist seit sechs Jahren damit beauftragt, das Netz nach extremistischen Inhalten zu durchforsten und zu die jeweiligen sozialen Plattformen wie Twitter, Youtube und Facebookdazu anzuhalten, sie zu löschen. Nur seit Jänner dieses Jahres konnten so mehr als 43,151 Postings vom Netz genommen werden. Es werden auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegengenommen.

Ein Tropfen auf den heißen Stein

Der Chef der Einheit, Detective Chief Superintendent Clarke Jarrett, wies darauf hin, dass es noch immer einen weiten Weg zu gehen gebe: “Es gibt 300,000 Einzelstücke weniger, die dazu da sind, Menschen zu radikalisieren oder ihnen zu schaden. Aber die Zahl ist nicht repräsentativ für das, was da draußen ist. Da gibt es noch viel.”

Wie erkennt man die Inhalte?

Durch Software. In letzter Zeit haben einige großer Firmen veröffentlicht, wie sie versuchen, dem Online-Terror beizukommen: YouTube beispielsweise setzt auf künstliches Lernen. Dabei ist die Software höchst erfolgreich, denn rund 80% des Materials wird schon offline genommen, bevor es überhaupt gemeldet wird. Auch Facebook gibt an, dass es auf künstliche Intelligenz setzt, um Terror-Inhalte zu löschen.

Trotzdem: Wir müssen mehr tun!

Wir haben ein Aktionspaket geschnürt, mit dem Online-Extremisten einfacher zu verfolgen sind: Eine EU-weite Warnliste macht Information über verurteilte Extremisten öffentlich zugänglich und schafft so die dringend benötigte Transparenz. Anstiftung zum Hass und zu Terror kann mit hohen Strafen belegt werden.

Quelle: 
http://www.huffingtonpost.co.uk/entry/internet-firms-take-down-300000-items_uk_5a129db5e4b0e97dffee3fbd