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Nov 06, 2017 1:07 PM

STOP EXTREMISM-Botschafterin Saïda Keller-Messahli spricht in einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung “Der Standard” über die ausgesprochen weit gediehene Vernetzung radikaler Prediger und Moscheevereine in ihrer Heimat Schweiz, die sie als “islamistische Drehscheibe” bezeichnet

Keller-Messahli, eine der prominentesten kritischen Stimmen des Landes, weist darauf hin, dass von zahlreichen Imamen antiwestliche Feinbilder geschaffen würden, eine Abschottung gegenüber dem Rest der Gesellschaft stattfinde und liberale Stimmen nicht gehört würden.

“Das Leben in den 300 Moscheen der Schweiz ist sehr abgeschottet vom Rest der Gesellschaft. Niemand weiß, was dort gepredigt wird, was dort überhaupt stattfindet. In einigen Moscheen werden wirklich radikale Prediger aus den Balkanstaaten, der Türkei oder Saudi-Arabien eingeladen, um dort ihre Ideologie zu verbreiten”, so die Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam im Gespräch mit Lisa Nimmervoll.

Die mehrfach ausgezeichnete Menschenrechtsaktivistin beanstandet, dass die gepredigten Inhalte in vielen Glaubensstätten nichts mit der Lebensrealität der Mehrheit der Muslime in der Schweiz zu tun hätte – die überwiegende Mehrheit der Moscheen vertrete Werte, die mit einer demokratischen und auch freiheitlichen Gesellschaft nicht übereinstimmten.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) wertet sie dabei ebenfalls als Organisation, die zwar für sich in Anspruch nehme, für alle Muslime des Landes zu sprechen, in Wahrheit aber nur eine kleine Minderheit tatsächlich vertrete. Seit 20 Jahren würden Verbände sagen, dass man für Integration einstünde – das Gegenteil sei größtenteils der Fall.

Die Mehrheit der hier lebenden Muslime sei laizistisch und schätze Europa der Menschenrechte wegen sehr. Liberale Kräfte und Stimmen gehörten deshalb mehr unterstützt und politisch aktiver einbezogen.

Ein Kopftuchverbot an Schulen würde die 60-Jährige unterstützen: Sie sieht die Verhüllung als Herrschaftsinstrument, das den öffentlichen Raum für die Frau unzugänglich machen will. Die Schweizerin beneidet Österreich um den politischen Mut, ein Verhüllungsverbot im öffentlichen Raum durchzusetzen. 

Quellen: https://derstandard.at/2000066523469/Saida-Keller-Messahli-Allmaehlich-etabliert-sich-eine-Parallelgesellschaft?_viewMode=forum&embedded=1&modal=1