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Dec 06, 2017 4:47 AM

Ein neuer Bericht des britischen Innenministeriums zieht eine trübe Bilanz für das Anti-Extremismus-Programm der Regierung, "Prevent": Nur 5 Prozent der Personen, die dem Programm beigetreten waren, haben zusätzlich fachliche Unterstützung erhalten. Kann ein Programm mit solchen Zahlen überhaupt funktionieren?

Personen, die des extremistischen Verhaltens verdächtigt werden, werden meistens von Schulen oder der Polizei an das Programm überwiesen. Und wenn zudem noch fachliche Unterstützung zugeteilt wird, gibt es durchaus Einzelfälle, bei denen die Deradikalisierung Erfolg gezeigt hat. Einige radikalisierte Kinder unter 15 Jahren, Islamisten und Rechtsextreme konnten so von ihrem zerstörerischen Weg abgebracht werden.

Von 7.631 überwiesenen Personen erhielten jedoch nur 381 eine solche gesonderte Unterstützung. Nicht alle Verweise stellen im Gegenzug eine akute Gefahr für die Gesellschaft dar – aber das ist deshalb immer noch kein Zeichen für ein wahrlich erfolgreiches Programm. Die Regierungen in der EU müssen viel wirksamere Maßnahmen zur Bekämpfung der Radikalisierung ergreifen. Nur wie?

Frankreichs (fehlgeschlagener) Versuch

Ein Beispiel von Anfang dieses Jahres hebt ein Deradikalisierungssystem hervor, das kläglich versagte: Die Deradikalisierungszentren Frankreichs. Ihre Geschichte wurde von französischen Politikern als "totales Fiasko" beschrieben. In Frankreich besteht die Hauptbedrohung in der homogenen Radikalisierung, der Rekrutierung durch ISIS auf französischem Boden. So begann ein kurzes Experiment, bei dem Freiwillige, die zuvor als radikalisiert aufgefallen, gegen Ende des Jahres 2016 an dem Programm teilnehmen sollten.

Aber Deradikalisierung ist ein unvorhersehbarer Prozess, und Frankreichs Methode hat nicht funktioniert. Die Zentren konnten, wie viele bereits vorhersagten, nicht dazu beitragen, diese jungen Männer und Frauen in die französische Gesellschaft zu resozialisieren. Ein Grund dafür wird in der grundsätzlichen Freiwilligkeit zur Teilnahme gesehen.

Bekämpfung von Extremismus mit solider Politik

Die Deradikalisierung ist ein sehr schwieriges Konzept - es bedarf umfangreicher Arbeit, jemandes Meinung zu ändern, wenn sie in einer Ideologie so fest verwurzelt ist.

STOP EXTREMISMUS möchte, dass die EU den Extremismus aus politischer und legistischer Sicht klar definiert. Diese Linie zu zeichnen, ist entscheidend. Es ist wichtig, dass die Behörden die Möglichkeit haben, innerhalb ganzer Gemeinschaften Veränderungen herbeizuführen. Und wenn wir Menschen effektiv deradikalisieren wollen, brauchen wir die richtigen Methoden.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition, um in dieser Frage endlich etwas zu bewegen!

Quellen: https://www.theguardian.com/uk-news/2017/nov/09/only-5-of-people-referred-to-prevent-extremism-schema-get-specialist-help https://www.thelocal.fr/20170728/frances-only-deradicalization-centre-is-closing