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Mar 13, 2018

Der Hund ist nicht nur "der beste Freund des Menschen", sondern auch ein verlässlicher Begleiter im Kampf gegen Terror. Nicht immer geht dieser jedoch glimpflich aus: “Diesel”, eine Belgische Schäferhündin, hatte nach den Attentaten von Paris ihren Einsatz mit dem Leben bezahlt.

Erstürmung

Die siebenjährige “Diesel” war Mitglied der Hundestaffel der Spezialeinheit “R.A.I.D.”, die sich auf Hauserstürmungen spezialisiert hat. Eine solche fand nach dem verheerenden Terroranschlag auf das Pariser Konzerthaus Bataclan, bei dem 137 Menschen den Tod fanden, statt. Im Vorort Saint-Denis sollte sich mit mehr als 100 Beamten Zutritt zu einem Haus verschafft werden, in dem sich Verdächtige verschanzt hielten.

Friendly Fire

Die Kugeln, die das Tier schließlich töteten, stammten nicht etwa aus den Gewehren der Terroristen, nein: Unachtsame Elitepolizisten ließen einen Regen von Spezialmunition, sogenannte Brenneke-Kugeln, auf Teile der eigenen Einheit niederprasseln. Zwei Terroristen und “Diesel” überlebten das Gefecht nicht. Eine forensische Untersuchung hat ergeben, dass während der Stürmung bis zu 5000 Schuss Munition eingesetzt wurden, während die Terroristen rund 11 Kugeln zurückschießen konnten.

Kurz vor der Pensionierung

Diesel” hätte eigentlich bald pensioniert werden sollen. Sie konnte Berichten zufolge auf eine lange Karriere voller polizeilicher Erfolge zurückblicken. In den sozialen Netzwerken brandete nach ihrem Tod eine Welle der Wertschätzung auf, das Hashtag “#JeSuisChien” (etwa: “#IchBinEinHund”) in Anlehnung an die Solidaritätsbekundung "#JeSuisCharlie" trendete auf der Seite des Kurznachrichtendienstes Twitter. “Diesel” erhielt eine posthume Dickin-Medaille, ein Äquivalent des Victoria-Kreuzes. Ein Polizeibeamter sagte, ihr Tod sei "ein bisschen wie der Verlust eines unserer Kollegen”.

Wir bedanken uns für ihre Hingabe und ihren Mut. Wir werden immer Respekt für diese treue Begleiterin haben!

Bild: RAID/Police Nationale Quelle: http://www.bbc.com/news/world-europe-43002832