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Jan 15, 2018

Die oberste türkische Religionsbehörde DIYANET, die direkt dem Ministerpräsidenten unterstellt ist, hat in einer Online-Publikation nahegelegt, Mädchen könnten ab einem Alter von neun Jahren heiraten. Nach heftigen Protesten folgte ein Rückzieher.

Wo war das zu lesen?

DIYANET erstellt regelmäßig Inhalte mit religiösem Bezug, um die Bevölkerung über die von der Regierung gewünschte Art der Religionsausübung aufzuklären. In einem Online-Lexikon fand sich unter dem Punkt “Pubertät” nun die skandalöse Behauptung, Jungen wären ab 12 und Mädchen schon ab 9 heiratsfähig, da sie ab diesem Alter gebären könnten.

Wie ist die rechtliche Situation?

Die Plattform “Bento” hat recherchiert: “Bisher liegt das Mindestalter für Eheschließungen in der Türkei bei 17 Jahren, in Ausnahmefällen bei 16 Jahren. Die Jugendlichen brauchen aber die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten. Erst ab 18 können sie frei heiraten.” Die Türkei ist (noch) eine säkulare Republik, doch die islamistische AKP arbeitet stetig daran, die Rechte der Religion in großem Maßstab auszuweiten. Präsident Erdogan ist bekannt dafür, konservativen Strömungen immer mehr Rechte zuzubilligen.

Wie rechtfertigt sich DIYANET?

Nach anfänglicher Funkstille und einem skurrilen Versuch der Verteidigung des umstrittenen Vorschlags musste die Behörde jetzt zurückrudern und bekannte sich zum bisherigen gesetzlichen Mindestalter von 17 Jahren. Kritiker monieren jedoch, dass es sich bei der erfolgten Richtigstellung um ein bloßes Lippenbekenntnis handeln dürfte: Zu sehr sei die AKP mit jenen verwoben, die die Heirat von Minderjährigen forderten.

Verbindungen nach Deutschland

Die europweit agiernende Religionsbehörde DIYANET ist in Deutschland durch einen einflussreichen Ableger, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion ("DITIB"), vertreten. Mit über 970 von ihr betriebenen und verwalteten Moscheen ist sie größte islamische Organisation in Deutschland. Sie unterhält eine offizielle Ausbildungsstelle für Imame, die direkt aus Ankara finanziert werden. Viele von ihnen verbreiten ein streng konservatives Weltbild. In der Vergangenheit sind DITIB-Imame sogar vermehrt wegen extremistischer und antisemitischer Predigten in die Kritik geraten!

STOP EXTREMISM schafft Abhilfe

Wir können es uns nicht länger leisten, im Angesicht des Hasses unsere Augen zu schließen. Wir können es uns nicht leisten, dass extremistische Prediger die Gedanken einer ganzen Generation vergiften. Wir können es uns nicht länger leisten, diesen unseren Niedergang auch noch fürstlich mit Steuergeldern zu finanzieren. Solche Entwicklungen können ein Ende haben – wenn DU es willst! Unterzeichne noch heute unsere Petition, um der Extremismusfinanzierung aus dem Ausland ein für alle Mal den Riegel vorzuschieben!

Bild: Pixabay/www_slon_pics
Quellen: http://bit.ly/2m5VNfp
http://bit.ly/2D41ZMN
http://bit.ly/2EqeIZK