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Dec 06, 2017 4:48 AM

Facebook ist heute ein weltweites Phänomen sozialer Netzwerke, und obwohl es eher als Ort für Katzenbilder und Persönlichkeitsquizze bekannt geworden ist, gibt es eine dunklere Seite – das soziale Netzwerk hat in letzter Zeit extremistische Firmen direkt mit antisemitischen Gruppen in Verbindung gebracht, um damit Werbeeinnahmen zu lukrieren.

Ein Versehen?

Ein im Spetember erschienener Bericht von ProPublica zeigt, dass sich antsemitische Werbetreibende mit Personen verbinden wollten, die zuvor nach den Begriffen "Judenhasser" und "Juden verbrennen" gesucht hatten. Und Facebook akzeptierte bereitwillig ihr Geld.

Zwar hat Facebook keine seiner Regeln explizit gebrochen und war sich laut einer ersten Reaktion dieser Umstände gar nicht bewusst – aber das Problem lag wohl trotzdem bei den Algorithmen der Seite.

Das Unternehmen hat die anstößigen Werbungsfelder inzwischen entfernt, aber der Vorfall ist Teil eines größeren Problems: Firmen, die extremistisches Gedankengut hegen und sich am Rande der Legalität bewegen, wenden sich immer mehr solchen Methoden zu, um ihre Botschaft zielgerichtet zu verbreiten.

Wie ist das Problem zu beheben?

Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist in der Vergangenheit hartnäckig gegen Hassreden in der Community der Site aufgetreten. Aber das Unternehmen war reichlich langsam dabei, seine Prüfung der Ad-Buying-Plattform auch dementsprechend zu intensivieren.

Wenn selbst ein innovatives Unternehmen wie Facebook die antisemitischen Gruppen unter seinen eigenen Werbetreibenden nicht im Auge behalten kann – was kann die Gesamtgesellschaft tun, um Hassreden online zu stoppen?

Auftreten gegen Propagaganda

STOP EXTREMISM hat sich dem Ziel verschrieben, die Verbreitung von Propaganda in sozialen Netzwerken aufzuhalten. Eine EU-weite Warnliste würde, öffentlich einsehbar, eine große Hilfestellung leisten, extremistisches Gedankengut früh zu erkennen. Diese Beobachtungsliste würde es auch den Behörden erlauben, Hassprediger und die Finanzierung von Extremisten online effektiver zu bekämpfen.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition, um Ihre Stimme dem Kampf gegen den Online-Hass zu geben!

Quelle: https://www.propublica.org/article/facebook-enabled-advertisers-to-reach-jew-haters