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Feb 13, 2018

Mit ihren jihadistischen Eltern waren sie zum IS nach Syrien gereist. Nun könnten sie – an der Waffe ausgebildet und radikalisiert – nach Europa zurückkehren, das fürchtet die deutsche Bundesregierung.

Bloße Schätzung

Es wird vermutet, dass es mehr als 100 Fälle gebe, bei denen Kinder von ausgewanderten Jihadisten versuchen könnten, wieder nach Deutschland zurückzukehren. Konkretere Zahlen könne man nicht nennen, da aus Datenschutzgründen Ausreisedaten von unter 14-Jährigen nicht erfasst würden, das schildert ein Bericht von “n-tv”. Außerdem könne man nicht beziffern, wie viele der Kinder erst im Einflussbereich des Islamischen Staates im Irak oder Syrien zur Welt gekommen wären. Insgesamt waren bis November 2017 mehr als 960 IS-Soldaten von Deutschland aus in den heiligen Krieg gezogen, etwa ein Drittel vermutet man bereits wieder in ihrem Heimatland.

Tickende Zeitbomben?

“Wir sehen die Gefahr, dass Kinder von Dschihadisten islamistisch sozialisiert und entsprechend indoktriniert aus den Kampfgebieten nach Deutschland zurückkehren”, warnte Geheimdienst-Chef Hans-Georg Maaßen im Gespräch mit “n-tv”. “Damit könnte auch hier eine neue Dschihadisten-Generation herangezogen werden.”

Radikalisierte Kinder

Zuletzt hatte es einige Fälle von Gewalttaten gegeben, die von radikalisierten Kindern und Jugendlichen geplant oder ausgeführt wurden. Ein erst Zwölfjähriger scheiterte in Ludwigshafen an dem Versuch, einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt zu begehen. Er soll zuvor mit einem Salafisten in Kontakt gestanden haben.

Extremismus in der Grundschule

Wie die Zeitung “Welt” berichtet, melden sich bei der Radikalisierungs-Hotline des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vermehrt Lehrer und Schulpsychologen, denen Grundschulkinder mit islamistischen Tendenzen auffallen. Florian Endres von der Beratungsstelle Radikalisierung in Nürnberg analysiert dazu: „Die meisten Kinder haben ihre Sozialisation aus einem salafistischen Umfeld – sprich: Die Eltern selbst sind bereits radikalisiert.“

Was kann man tun?

STOP EXTREMISM hat sich zur Aufgabe gemacht, ein umfangreiches Aktionspaket zu schnüren, mit dem islamistische Extremisten einfacher zu entdecken sind – auch, wenn diese erst im Schulalter sind, ist die Gefahr, die von ihnen ausgeht, nicht zu unterschätzen! Eine EU-weite Warnliste würde Informationen über verurteilte Extremisten öffentlich zugänglich machen und so eine dringend benötigte Transparenz schaffen, um mögliche Gefahrenherde nicht weiter unbeobachtet zu lassen. Unterzeichne die Petition noch heute!

Bild: Shutterstock/Getmilitaryphotos Quellen: http://bit.ly/2kkA6KQ
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