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Feb 20, 2018

Nach dem grausamen Mord an einer 18-jährigen Italienerin feuert ein Rechtsextremer aus einem Auto heraus auf eine Gruppe Migranten. Droht im Land jetzt die Stimmung zu kippen?

Zerstückelt

Es war ein Mord, der an Grausamkeit und Abgebrühtheit kaum zu überbieten ist: Eine drogenabhängige Römerin wurde in der Stadt Macerata vom einem nigerianischen Migranten ermordet, anschließend zerstückelt und in Koffertrolleys gestopft. Pamela Mastropietro, die seit Längerem an Rauschmittelsucht litt, war zuvor aus einer Entzugsanstalt bei Macerata verschwunden. Blutverschmierte Koffer mit ihren Körperteilen wurden an einer Landstraßein der Nähe entdeckt.

Rache

Laut italienischen Ermittlern schritt der 28-jährige Rechtsextreme Luca Traini, ein ehemaliger Kandidat der rechtspopulistischen Lega Nord, daraufhin zur Rache: Wahllos feuerte er von seinem Auto aus auf eine Gruppe dunkelhäutiger Migranten – und verletzte sechs von ihnen. Eine Person wurde lebensgefährlich an der Brust getroffen. Fast dreißig Schüsse soll der als Neonazi bekannte Mann bei dem Attentat, dessen Opfer in keinerlei persönlichem Zusammenhang mit dem Mörder von Pamela Mastropietro stehen, abgegeben haben. Laut Innenminister Marco Minniti sei Traini ein Einzeltäter, habe geplant und aus Fremdenhass gehandelt. Bei seiner Verhaftung soll der Täter laut der Nachrichtenagentur AGI „Italien den Italienern” gerufen haben.

Vor der Wahl

Die Tat hat eine ganze Nation aus dem diskursiven Dämmerschlaf geholt: Mit ihr ist das Thema der Migration – ein Monat vor der Wahl – zum alles bestimmenden Wahlkampfthema geraten. Besonders die rechten Parteien des Landes, das bislang von größeren islamistischen Attentaten verschont geblieben war, erwarten nun erhebliche Stimmenzuwächse. Italiens sozialdemokratischer Regierungschef Gentiloni warnte vor einer Instrumentalisierung des Attentats und rief zu Zusammenhalt auf. Der ehemalige Regierungschef und Neo-Kandidat Silvio Berlusconi bezeichnete die Migration als “soziale Bombe”.

Kein Platz für Gewalt

STOP EXTREMISM hat sich zur Aufgabe gemacht, ein umfangreiches Aktionspaket zu schnüren, mit dem rechtsextreme, islamistische und linksextreme Extremisten einfacher zu entdecken und aufzuhalten sind: Eine EU-weite Warnliste macht Informationen über verurteilte Extremisten öffentlich zugänglich und schafft so eine dringend benötigte Transparenzdatenbank. Auch die europäischen Behörden werden dazu verpflichtet, effizienter und vernetzter zusammenzuarbeiten, um mögliche Gefahrenherde nicht weiter unbeobachtet zu lassen. Unterzeichne die Petition noch heute!

Bild: pixabay.com/skeeze
Quellen: http://bit.ly/2G7BlTs
http://bit.ly/2nYAWva