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Feb 07, 2018

Franz-Josef Bode, katholischer Bischof von Osnabrück, fordert laut einem Bericht von "queer.de" eine Debatte über Segnungen von homosexuellen Paaren. Die jetzige Situation führe nicht weiter und verunsichere.

Eine erste Öffnung?

In einem Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) sagte der Geistliche in einer Reaktion auf die nunmehr breite politische Anerkennung der “Ehe für alle”: “Wir müssen uns (…) fragen, wie wir denjenigen begegnen, die diese Verbindung eingehen, und die sich ja zum Teil auch in der Kirche engagieren. Wie begleiten wir sie pastoral und liturgisch? Wie werden wir ihnen gerecht?”

Mehr Wertschätzung

“Wir müssen darüber nachdenken, wie wir eine Beziehung zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen differenziert bewerten”, sagte Bode. “Ist da nicht so viel Positives, Gutes und Richtiges, dass wir dem gerechter werden müssen?”

Segnung, aber keine Trauung

Nach wie vor ist das Verhältnis der katholischen Kirche zur Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein angespanntes, hochrangige Vertreter lehnen sie fast durchgehend ab. Bischof Bode ist da keine Ausnahme: “Man kann zum Beispiel über eine Segnung nachdenken – die nicht zu verwechseln ist mit einer Trauung.”

Auch der Papst ist dagegen

Papst Franziskus galt vielen lange als Reformer – als einer, dem man zutraute, frischen Wind in verkrustete Strukturen bringen zu können. So mancher erhoffte sich von ihm eine Wende hin zu mehr Akzeptanz der “Ehe für alle”. Diese Hoffnungen wurden bislang stets enttäuscht, sprach sich das Oberhaupt der katholischen Kirche doch dezidiert gegen die Anerkennung homosexueller Ehebündnisse aus. So auch 2016, als er in dem Papier “Amoris Laetitia - über die Liebe in der Familie” betonte, für eine Gleichstellung gebe es im Plan Gottes "kein Fundament".

STOP EXTREMISM setzt sich ein

Die umfassende Anerkennung homosexueller Ehebündnisse ist unserer Initiative ein besonderes Anliegen. Viel zu lange wurden Menschen mit abweichender sexueller Orientierung diskriminiert, an den Rand gedrängt, für “abnormal” befunden. Dies muss ein Ende haben. Die Zeiten, in denen Glaubensgemeinschaften bestimmen können, wer wen in welcher Form lieben darf, sind eindeutig vorüber – und das ist gut so! In den vergangenen Wochen waren STOP EXTREMISM-AktivistInnen auf der Straße, um auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen und für eine tolerante Gesellschaft einzutreten, die LGBT-Personen die Freiheiten gewährt, die ihnen verfassungsmäßig zustehen.

Bild: Pixabay/Richkat Quellen: http://bit.ly/2BjZpzV http://bit.ly/1RUw5lc