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Jan 22, 2018 6:57 AM

"Wir werden keine Mühen scheuen, um die Islamische Revolution zu verteidigen und ihren evolutionären Weg aufrechtzuerhalten” – Hassan Rouhani bei einer Rede zum 27. Todestag von Ayatollah Khomeini.

In westlichen Medien gilt der iranische Präsident häufig als reformwilliger Gegenspieler der radikalislamischen Hardliner. Warum er das nicht ist, sondern selbst ein Teil des brutalen Mullah-Regimes, lesen Sie hier.

Eine Karriere im Regime

Der amerikanische Thinktank “United Against Nuclear Iran” (UANI) hat analysiert, wie weit Hassan Rouhanis Insider-Rolle im menschenverachtenden Regime, das das Land seit der Islamischen Revolution des Jahres 1979 fest im Griff hat, zurückgeht. Der Bericht fördert Erschreckendes zu Tage: Rouhani blickt auf eine Jahrzehnte spannende Karriere zurück, in der er nahezu jede hochrangige Regierungsposition innehatte. So war er bereits Nationaler Sicherheitsberater zweier Präsidenten, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Stellvertretender Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Repräsentant des Parlaments.

Unbedingte Treue zum Obersten Führer

Wie Recherchen von UANI ergaben, verbirgt sich Rouhani – vor allem, wenn er mit westlichen Spitzenpolitikern zusammentrifft – hinter einem Schleier "moderater" Rhetorik, war aber stets ein gehorsamer Diener des Obersten Führers Ayatollah Khomenei. In der Tat erstreckt sich die enge Freundschaft zwischen Rohani und Khomenei über mehr als vier Jahrzehnte. UANI analysiert hierzu: “Im Gegensatz zu anderen, als reformistisch oder gemäßigt eingestuften Führern wie dem früheren Präsidenten Mohammad Khatami, war Rohani nie außer Macht oder Khameneis Gnaden. Er blieb daher erwartungsgemäß still, als das Regime brutal gegen Demonstranten vorging, die gegen die betrügerischen Wahlen im Juni 2009 protestierten.” Auch bei den neuerlichen Protesten Anfang 2018 ("#IranProtests") wurden unter Rouhanis Ägide Dutzende von den Revolutionsgarden ermordet und mehr als 4000 Menschen verhaftet.

Atomverhandler mit gespaltener Zunge

Rouhani ist ebenso ein strenger Verfechter des wegen der anhaltenden Vernichtungsdrohungen gegenüber Israel international höchst umstrittenen Atomprogramms seines Landes. So war er zwischen 2003 und 2005 Hauptverhandler mit dem Westen. Dies war auch die Zeit, in der das Iranische Uran-Anreicherungsprogramm zeitweilig stoppte. Westliche Medien deuteten dies als Zeichen für die Reformwilligkeit des künftigen Präsidenten. Was wirklich hinter der Pausierung steckte, wurde in einer Rede Rouhanis vor dem “Supreme Cultural Revolution Council” deutlich: “Wir haben uns nur darauf geeinigt, Aktivitäten in Bereichen einzustellen, in denen wir keine technischen Probleme hatten ... Während wir mit den Europäern in Teheran sprachen, installierten wir Geräte in Teilen der Einrichtung in Isfahan. In der Tat, indem wir eine ruhige Umgebung schafften, waren wir fähig, die Arbeit in Isfahan zu vervollständigen.”

Bild: pixabay.com / Etereuti Quellen: http://bit.ly/2B3aDZf
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