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Nov 27, 2017 1:10 PM

Das Verbot von LGBT-Kulturveranstaltungen in der Türkei hat viele Mitglieder dieser Gruppe sowie eine internationale Gemeinschaft derer, die sich für fortschrittliches Denken einsetzt, verärgert.

Türkische Beamte in Ankara haben vor kurzem ein geplantes deutschsprachiges Filmfestival für Schwule und Lesben gestoppt. Ihre Behauptung war, dass die Versammlung zu Gewalttaten führen könnte.

Nebst dem Festival verbot die Regierung auch alle Vorführungen von Filmen sowie Theaterstücke, Foren, Diskussionen und Ausstellungen am 19. November. Obwohl Homophobie in der Türkei häufig um sich greift, sind die Menschen nun besorgt, dass die Regierung jetzt freier dagegen vorgeht. Und das ist bloß der Anfang.

Zum Beispiel erzählte ein Türke dem Guardian, dass die Polizei begonnen habe, die Schwulenparade in Istanbul immer aggressiver zu unterdrücken. Im Juni setzten sie Gummigeschosse und Tränengas gegen jene LGBT-Anhänger ein, die sich dem Verbot entgegenstellten.

Diese Art der sozialen Unterdrückung stellt einen gefährlichen Präzedenzfall dar. Selbst unter dem Vorwand, die Bevölkerung bloß vor gewaltsamen Übergriffen schützen zu wollen, ist ein solches Verbot nichts anderes als eine Menschenrechtsverletzung.

Darüber hinaus führen diese Verbote lediglich dazu, dass jene extremistischen Gruppen gestärkt werden, die sonst bei solchen Veranstaltungen Gewalttaten verüben. Extremismus mit anderen extremen Ideen, wie einem Verbot von LGBT-Aktivitäten, zu bekämpfen kann nicht funktionieren.

STOP EXTREMISM möchte den Beamten bewusst machen, dass es einen anderen Weg gibt, um Gewalt zu verhindern. Und zwar durch einen Appell an die vielen europäischen Unterstützer der LGBT-Gemeinschaft die einen Weg finden wollen, dass Extremismus der Vergangenheit angehört. Regierungen sollten die Menschen vor Extremisten schützen und nicht ihre Rechte einschränken, um Extremisten in Schach zu halten.

Wir können gegen Extremismus ankämpfen und gewinnen, aber nur wenn wir es gemeinsam angehen. Erhebe deine Stimme indem du unsere Petition unterschreibst.

Foto: EvrenKalinbacak / Shutterstock.com