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Nov 19, 2017 5:19 AM

DITIB – der deutsche Ableger des türkischen Präsidiums für Religionsangelegenheiten, das direkt Präsidenten Erdogan unterstellt ist – gehört zu den größten und einflussreichsten Moscheeorganisationen. 

Laut Eigenangaben kontrolliert DITIB (“Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion”) rund 900 türkische Gemeinden im Land und kann dabei auf einen Teil des Jahresetats der Hauptbehörde Diyanet von mehr als einer Milliarde Euro zurückgreifen. Sie gehört also eindeutig zu den “Big Players” des politischen Islam.

Ursprünglich wurde die Behörde 1924 dazu gegründet, um den säkularen Charakter der Republik Türkei aufrechtzuerhalten. Vor allem seit der Machtübernahme von Erdogan’s AKP im Jahr 2002 allerdings wird sie verstärkt dazu eingesetzt, das genaue Gegenteil davon zu erreichen: Unter der Ägide des Präsidenten stärkt sie seither streng konservatives Gedankengut und prägt wie keine zweite Institution die Ausbreitung des Islamismus nach Art von Erdogan’s AKP. Ihr Personal ist zudem eng mit dem der Partei verwoben.

Funktionären von Diyanet wurde in der Vergangenheit wiederholt vorgeworfen, für Erdogan in Deutschland spioniert zu haben. Zeugen berichten, Imame hätten zudem dazu aufgefordert, hier lebende Türken zu verraten, die öffentlich die Linie des Präsidenten kritisieren. Gemeindemitglieder sowie Lehrer sollen bespitzelt und sodann als Anhänger des islamistischen Predigers Fetullah Gülen, einer mit Erdogan verfeindeten Figur, in Ankara gemeldet werden. Die deutsche Bundesanwaltschaft hatte in der Konsequenz mehrfach Haftbefehle gegen DITIB-Organe verlangt.

 

DITIB bildet seine eigenen Imame (islamische Prediger) aus, die infolge für ihre Tätigkeiten in den Moscheegemeinden direkt von der türkischen Behörde bezahlt werden. Sie sind so großer politischer Einflussnahme ausgesetzt. In der Vergangenheit wurde Kritik an vielen von ihnen laut, da sie anti-westliches, antisemitisches und islamistisches Gedankengut verbreitet hatten.

Im September 2016 kündigte das Land Niedersachsen an, die Bildungskooperation mit dem Verein auf Eis zu legen, da sich Mitglieder geweigert hatten, sich von einem Comic zu distanzieren, in dem der Märtyrertod als eine gute Sache dargestellt wurde: "Wie sch
ön ist es, ein Märtyrer zu werden", sagte da ein Vater zu seinem Sohn.

STOP EXTREMISM fordert, dass extremistische Propaganda gestoppt wird: Wir müssen verhindern, dass Extremisten ihre menschenverachtenden Inhalte in Moscheen, Schulen und Kindergärten verbreiten k
önnen. Mit einer Stimme für STOP EXTREMISM hilfst Du, dieses Ziel schneller zu erreichen: JETZT unterzeichnen!

Quellen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-fatwa-verbietet-flirten-und-haendchenhalten-a-1070458.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ditib-bundesanwaltschaft-wollte-imame-wegen-spionageverdacht-verhaften-lassen-a-1134681.html

https://www.foreignaffairs.com/articles/turkey/2015-05-17/turkey-casts-diyanet

http://www.dw.com/de/d%C3%BCsseldorf-distanziert-sich-von-ditib/a-19527464