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Nov 06, 2017 1:11 PM

Wüste und Skyline, Tradition und Moderne: In keinem Land der Welt liegen diese vermeintlichen Gegensätze näher beieinander als in der Golfmonarchie Qatar.

Gesegnet mit riesigen Reserven an Erdöl und -gas, darf sich das rigide geführte Land seit einiger Zeit sogar mit dem Titel des höchsten Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukts der Welt schmücken.

Als Qatar 1961 der OPEC, der Organisation der erdölfördernden Staaten, beitrat, wurde es sozusagen in Lichtgeschwindigkeit aus dem Mittelalter in die Neuzeit katapultiert. Dies stellte die Traditionen des winzigen Staates auf die Probe und sorgte für erhebliche innergesellschaftliche Spannungen.

Qatars Scheich 
Tamim bin Hamad Al Thani, mit 38 Jahren der jüngste Herrscher der Golfmonarchien, investiert über Mittelsfirmen und Fonds das mit Öl verdiente Geld gewinnbringend in westlichen Ländern, darunter bei namhaften Unternehmen wie Porsche oder VW. Lange war das Logo der staatlichen “Qatar Airways” auf den Trikots des FC Barcelona zu sehen.

Doch Geld soll nicht nur für zivile Zwecke fließen: Kritiker monieren seit langem, dass der Zwergstaat zu den ganz großen Finanziers des internationalen Terrorismus zählt. Und dieser Vorwurf kommt nicht von Ungefähr:

Das Herrscherhaus bekennt sich offen dazu, der palästinensischen Terrorgruppe Hamas finanziell beizustehen. Die Hamas verübt regelmäßig Anschläge auf die israelische Zivilbevölkerung und ist darauf aus, den Staat Israel für immer zu zerstören.
Als der Syrien-Krieg im Jahr 2011 Fahrt aufnahm, förderte Al-Thani eine Vielzahl von Gruppierungen der Assad-Gegner, von denen heute einige dem IS zugerechnet werden.

Außerdem ist Qatar international einer der größten Unterstützer der sunnitisch-islamistischen Muslimbruderschaft, die durch Stellvertretervereine auf nahezu allen Kontinenten ihr illiberales, streng konservatives Weltbild verbreitet und in letzter Konsequenz politische Systeme errichten will, die sich ganz nach der islamischen Gesetzgebung, der Scharia, richten.

Der Präsident des temporären Belgischen Parlamentskommitees zum Kampf gegen Terrorismus, Koen Metsu, betonte im Oktober 2017, dass das qatarische Regime bereits mehr als 160 Millionen Euro zu den Vereinen der Bruderschaft in Europa gepumpt hätte. Ein großer Teil dieses Geldes würde auch zu einem Klima beitragen, dass den Terrorismus befördert.

Wichtiges Vehikel zur verdeckten Finanzierung sind als Wohltätigkeitsorganisationen getarnte Lobbygruppen wie die “Qatar Charity”. Diese war lange Teil der “Union of Good”, einem Zusammenschluss islamistischer Charities, die von den USA als Unterstützer und Finanzier der Hamas eingestuft wird. Sie wurde vom prominenten Muslimbruder Yousef Qaradawi gegrü
ndet und ist eng mit der Herrscherfamilie des Emirs vernetzt.

Qatars großer Nachbar, Saudi-Arabien, kappte im Juni 2017 gemeinsam mit drei anderen Golfstaaten sämtliche wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zu dem Land. Vorwurf: Terrorfinanzierung. Alle verbliebenen Qataris, einschließlich der Botschafter, mussten die Länder prompt verlassen. Dieses politische Erdbeben hallt auch heute noch nach und sorgt unter anderem dafür, dass sich der Zwergstaat politisch noch näher an seinen Verbündeten und wichtigen Handelspartner Iran annähert. Auch das ist den Saudis, die seit langem mit der schiitischen Republik im Clinch liegen, ein Dorn im Auge.

Die Finanzierung von extremistischen und terroristischen Vereinigungen wäre nach
der von STOP EXTREMISM erarbeiteten EU-Richtlinie transparent und von jeder/jedem einsehbar. Deshalb jetzt unterschreiben!

Quellen: https://theqatarinsider.com/2017/10/28/qatar-pumps-e160-million-brotherhood-europe-belgian-mp/

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Katar-Terrorfinanzierung-aus-der-Glitzerwelt-id41666986.html