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  • Für den Schutz von Minderheiten
  • Für ein friedliches Miteinander
Nov 06, 2017 12:40 PM

Es sind antisemitische Einstellungen.
Eine repräsentative Studie der NGO “Anti Defamation League” – eine der ältesten und weltweit
aktiven Grundrechts-Organisationen – zeigt, dass 26% der Erwachsenen dieser Erde
antisemitische Ansichten besitzen.

Die absoluten Zahlen erschrecken: 79 Millionen Antisemiten gibt es alleine in Westeuropa; 120 in
Nord- und Südamerika; 200 Millionen (rund 74% der Gesamtbevölkerung) im Mittleren und Nahen
Osten. Nur 54% der Befragten haben je vom Holocaust gehört und fast zwei Drittel halten ihn
generell für einen Mythos mit grob übertriebenen Opferzahlen.

Der Antisemitismus ist weltweit verbreitet, doch vor allem die muslimische Welt hat weiter große
Probleme, den Judenhass einzudämmen. Hier wurde mit fast 75 % die global dichteste
Antisemiten-Rate gemessen. Dabei macht es laut ADL vor allem einen Unterschied, woher
Muslime ihre Nachrichten beziehen: Bezieht man die Mehrheit seiner Information aus dem
Internet, ist die Wahrscheinlichkeit weitaus höher, judenfeindliche Einstellungen zu haben oder
noch weiter auszubauen. Auch wer sich hauptsächlich bei religiösen Leitfiguren informiert,
entwickelt mehrheitlich antisemitische Ansichten.

Die weltweit niedrigsten Antisemitismus-Raten zählen Laos mit 0,2 und die Philippinen mit rund 3
Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung.

Nach Einschätzungen der deutschen Amadeu-Antonio-Stiftung, einer NGO mit starkem
Menschenrechts-Bezug, nimmt in Deutschland die Zustimmung zu herkömmlichen Formen des
Antisemitismus ab, eine andere Form ist jedoch seit einiger Zeit im Steigen begriffen:

Vielfach äußern demnach Deutsche ihre judenfeindlichen Einstellungen über Umwege. So wird
Beispielsweise überproportional Kritik an Israel, beziehungsweise an seiner Politik, geübt. Oftmals
handelt es sich dabei laut Experten um eine chiffrierte Art, seine klar antijüdischen Positionen auf
eine gesellschaftlich akzeptierte Art zu verbreiten.

STOP EXTREMISM positioniert sich klar und unmissverständlich gegen jede Art der
Judenfeindlichkeit.

Wir haben ein umfangreiches Aktionspaket geschnürt, mit dem antisemitische Extremisten
einfacher zu entdecken sind: Eine EU-weite Warnliste macht Information über verurteilte
Extremisten öffentlich zugänglich und schafft so die dringend benötigte Transparenz. Ein
“EXTREMISMUS-FREI”-Gütesiegel hingegen belohnt jene Betriebe und Firmen, die garantieren
können, dass ihre Geschäfte ohne Extremisten oder Antisemiten zustande kommen.

Quellen: http://global100.adl.org/
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/2017/lagebild-
antisemitismus-2016-2017-antisemitismus-wird-offener-und-aggressiver-ausgelebt/