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Nov 22, 2017 9:48 AM

Terror hätte in vielen Fällen verhindert werden können. 

London, Hamburg, Manchester, Turku, Barcelona, Orly.

Immer zahlreicher werden Berichte, nach denen europäischen Sicherheitsbehörden mit der Überprüfung von Flüchtlingen und Migranten allzu oft grob fahrlässig umgegangen sind.

Besonders im Fall Anis Amri, der wohl noch jedem im Gedächtnis ist, scheinen die Fehler besonders gravierend zu sein. 

Anis Amri

Im Dezember 2016 fuhr der IS-Terrorist, der zuvor als Flüchtling ins Land gekommen war, mit einem LKW in einen Berliner Weihnachtsmarkt und tötete dabei 12 Menschen – unerträglich nicht nur für die direkt Betroffenen und Angehörigen. Nun an die Öffentlichkeit gekommene Details offenbaren eine schreckliche Wendung:

Die Toten waren zu verhindern

Amri hätte bei richtiger Handhabung der Behördeninstrumente schon viel früher aus dem Verkehr gezogen werden können.

Der extra für den Fall eingesetzte Sonderermittler Bruno Jost listet in seinem Abschlussbericht zahlreiche Fehler der Polizei auf: So hätte sich Amri DREI MAL in Berlin unter falschem Namen als Asylbewerber registrieren lassen können, ohne dass man Verdacht geschöpft habe.

Daten, die bei einer Anhaltung Amris auf seinem Handy gefunden wurden, hatte man im Hauptstadtpräsidium einfach nicht ausgewertet. Mitgelauschte Gespräche hätten belegt, dass Amri einen tunesischen Pass besaß, das Bundesamt für Migration allerdings bleibt trotz seiner Pflicht zur Abschiebung untätig. 

Kein Einzelfall:

Dieser Fall steht exemplarisch für ein Behördenversagen, wie es bei sehr vielen der Anschläge, die es in Europa in vergangener Zeit in die Schlagzeilen geschafft hatten, nachweisbar war.
Ob tatsächlich ausgeführte oder in letzter Sekunde verhinderte Akte – vielfach wusste man bereits von der Gefährlichkeit der Terroristen und bleib eine entsprechende Reaktion schuldig.

Wer tut etwas dagegen?

STOP EXTREMISM hat sich zur Aufgabe gemacht, ein umfangreiches Aktionspaket zu schnüren, mit dem islamistische Extremisten einfacher zu entdecken und aufzuhalten sind: Eine EU-weite Warnliste macht Informationen über Extremisten öffentlich zugänglich und schafft so die dringend benötigte Transparenz. Auch die europäischen Behörden werden dazu verpflichtet, effizienter und vernetzter zusammenzuarbeiten, um mögliche Gefahrenherde nicht weiter unbeobachtet zu lassen. Unterzeichne die Petition noch heute!


Quellen: http://www.focus.de/politik/deutschland/bericht-zum-fall-anis-amri-diese-fehler-hat-die-polizei-gemacht_id_7708521.html
http://orf.at/stories/2392796/

 

Foto: Lenscap Photography / Shutterstock.com