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Nov 22, 2017 9:37 AM

"secondwife.com" hat 35,000 Benutzer in Großbritannien. Sie suchen Zweitfrauen

Eine höchst erfolgreiche Polygamie-Website, bei der sich Muslime bequem von zuhause aus eine Zweitfrau suchen können, löst eine Welle der Empörung aus. 

Wo ist die Moral?

secondwife.com" bezeichnet das “Halten” einer Zweitfrau als etwas Ehrenhaftes: Es sei besser, als eine Affäre zu haben. Gründer Azad Chaiwal (34), ein britischer Staatsbürger, begibt sich dabei nicht nur moralisch auf unsicheres Terrain: Polygamie ist in Großbritannien illegal und wird mit bis zu sieben Jahren Haft geahndet, das Gesetz spart jedoch explizit mehrfache Eheschließungen aus, die in anderen Ländern bestehen.

Und selbst?

Den geschickten Marketing-Experten scheinen die rechtlichen Umstände nicht zu stören: Er selbst plant, mit Hilfe der Plattform zu mindestens einer Zweitfrau zu kommen. Seine jetzige Frau habe zwar Probleme damit, aber schon die Frauen des Propheten Mohammed hätten schließlich so etwas wie Eifersucht gezeigt.

Steigende Nutzerzahlen

Chaiwala meint, dass ihm der Erfolg der Plattform recht gebe: Schon 35,000 Benutzer zähle man in Großbritannien, mehr als 100,000 seien es weltweit. Er besteht darauf, mit dem Betreiben der Seite keine Straftat zu begehen: “Es ist meine Ehe. Ich brauche dafür kein Blatt Papier. Ist es illegal, eine Geliebte zu haben?” Verse des Koran, prominent auf der Website platziert, zieht er dazu als Rechtfertigung heran: “So heiratet Frauen, die euch gut erscheinen, zwei drei oder vier, wenn ihr fürchtet, nicht billig handeln zu können, heiratet nur eine”, heißt es da.

Kritik wird laut

Klar, dass die Seite auf heftigen Widerstand von FeministInnen und MenschenrechtlerInnen trifft.

Der Betreiber mache mit der Förderung missbräuchlicher Beziehungen Profit, so der Vorwurf.

Jess Phillips, eine Labour-Abgeordnete mit Sitz im “Women and equality committee” des britischen Unterhauses, verlangt ein Verbot der Plattform, da sie Frauen als “Ware” behandle. Menschen könnten nicht wie Ziergegenstände gesammelt werden.

 

Nach der von STOP EXTREMISM vorgeschlagenen EU-Richtlinie wäre das Betreiben einer derartigen Website ein extremistischer Akt, da er implizit zur Missachtung der Gesetze aufruft und die Würde der Frau verletzt. Es könnten hohe Geldstrafen gegen den Betreiber verhängt werden.

 

Quellen: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3649193/Controversial-Muslim-entrepreneur-creates-dating-site-help-men-second-wife-close-35-000-British-members.html

https://www.merkur.de/welt/umstrittene-partnervermittlung-fuer-muslime-zweitfrau-per-mausklick-8802714.html

https://www.thesun.co.uk/news/4761386/polygamy-site-muslim-second-wife-polyamory/